Der   V e d a   in   der  P h y s i o lo g i e  des   Menschen
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Maharishi Mahesh Yogi hat sich zum Ziel gesetzt, alle etwa 40 Aspekte des manchmal nur bruchstückhaft erhaltenen Vedischen Wissens wiederzubeleben, da sie das vollständige Wissen um alle Naturgesetze und alle Aspekte der Schöpfung enthalten.
 Das Einzigartige an diesem Wissen ist, daß die Struktur der Vedischen Wissensaspekte nicht nur identisch ist mit der Struktur des Universums, sondern auch mit der unseres eigenen Körpers. Zu jedem Aspekt der Vedischen Schriften; zu jedem Buch, jedem Kapitel, jedem Vers, jedem Satz, jedem Wort und jedem Buchstaben gibt es eine Entsprechung in unserer eigenen Physiologie. Dr. Tony Nader hat das in seinem Buch "Menschlicher Körper: Ausdruck des Veda und der Vedischen Literatur" sozusagen "haarklein" erläutert: Sehen wir uns zunächst 27 Aspekte des Veda und ihre Physiologischen Entsprechungen an:
 
Aspekt des Veda Qualität  Physiologische Entsprechung
Rig Veda Ganzheitlich Nervensystem u. gesamter menschl.Organismus 
Sama Veda  Fliessende Wachheit  Sensorisches System
Yayur Veda  Dynamische Kreativität  Informationsverarbeitendes System 
Atharva Veda      Resonanz der Ganzheit  Motorisches System
Sthapatya Veda Formgebende Festigung Körperbau 
Dhanur Veda  Unbesiegbarkeit  Biochemische Reaktionen 
Gandharva Veda       Integrierend Rhythmen und Zyklen
Shiksha  Ausdruck verleihend Autonome Ganglien Autonome Ganglien 
Kalpa           Transformierend Limbisches System
Vyakarana  Ausdehnung bewirkend Hypothalamus
Nirukta  Selbst-rückbezüglich Hypophyse
Chandha       Messend Neurotransmitter-Regulation
Jyotish  Allwissend Basalganglien und Hirnstamm 
Nyaya  Unter-/Entscheidend  Thalamus 
Vaisheshika      Spezifizierend  Kleinhirn
Samkya  Aufzählend Neuronale Aktivitätsmuster 
Yoga       Vereinigend  Assoziationsfasern
Karma-Mimansa  Analyse 12 Unterteilungen des ZNS 
Vedanta  Ich-heit (Transzendenz) Integrierte Funktionsweise des ZNS
Ayur Veda  Gleichgewicht Gleichgewicht von Geist, Körper, Umwelt 
Smriti  Erinnerung  Gedächtnissysteme und Reflexbögen 
Purana  Uralt und Ewig  Intra-und Intersegmentale Verknüpfung des Eigenapparates 
Itihasa       Erblühen der Ganzheit Willkürliche sensorische und motorische Projektionen
Brahmana       Strukturierend Absteigende Bahnen des ZNS
Aranyaka       Anregend Grundbündel
Upanishad       Transzendental  Aufsteigende Bahnen des ZNS
Pratishakyas        Allgegenwärtig Großhirnrinde
Natürlich können diese Beziehungen hier nur äußerst grob in Stichworten angedeutet werden. In dem Buch von Dr. Tony Nader wird das alles sehr detailliert beschrieben, zum Teil wird jeder einzelne Vers der entsprechenden Schriften und deren Aussage zu den jeweiligen Teilen und Unterteilungen des Nervensystems und deren Funktion in Beziehung gesetzt. Dabei wird sehr deutlich, daß die Struktur des Veda der Struktur unseres Nervensystems 1:1 entspricht. 



 
  

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