VOLKSVERHETZUNG BEI DER "JUNGEN UNION"


Hier sehen Sie das Titelbild einer Broschüre der jungen Union, die meines Wissens 1993 von damaligen Generalsekretär der CDU, Peter Hintze (Pfarrer...) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Bild war auch nach massiven Protesten noch lange Zeit auf den Webseiten der Jungen Union zu sehen. Man kann es als Mordaufruf verstehen, wenn sogenannte "Sekten" mit Insekten gleichgesetzt werden, die es mit einer Fliegenklatsche zu erschlagen gilt. Hier wurden offensichtlich junge Menschen von vorgeblich frommen Gottesmännern in die Irre geleitet und als Verfechter eines letztlich faschistoiden Gedankengutes mißbraucht. Dieser faschistoide Umgang mit Menschen ist der Grund, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Die Kirche hat allen Grund, sich bei den Betroffenen zu entschuldigen.

Weder die Kirche noch die Junge Union hat sich bisher für diese Straftat (Volksverhetzung wird gemäß §130 mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft) entschuldigt. Auf Nachfrage ist lediglich von einer "etwas mißglückten Wortwahl" die Rede. Nach meiner Auffassung ist Volksverhetzung keineswegs ein Kavaliersdelikt, und Volksverhetzung gegen vermeintliche "Sekten" ist nach Auffassung unseres Grundgesetzes um keinen Deut besser, als Volksverhetzung gegen Moslems, Juden, Ausländer oder sonstige "Andersartige". Die JU, welche sogar mit ganzen "Rollkommandos" Veranstaltungen Andersdenkender störte, hat das noch nicht begriffen.


ZURÜCK